Mützen stricken

So gelingt jede Mütze einfach und passgenau
 

Wer jetzt ganz sicher gehen möchte, dass er beim späteren Annähen nicht in der Reihe verrutscht,

zieht nun einfach einen kontrastreichen Faden durch die letzte Maschenreihe und

Muetzen stricken

Egal, ob die Mütze gestrickt oder gehäkelt werden soll,

das Maßnehmen erfolgt immer auf die gleiche Art:

 

1. Von der Stirnmitte - über den Hinterkopf - bis zur Stirnmitte.

2. Von der Oberkopfmitte bis zur gewünschten Länge, z.B. Ohrenmitte.

 

Mit diesen Maßen lässt sich nun anhand der Maschenprobe ganz leicht die erforderliche

Maschen- und Reihenanzahl berechnen.

Auf die Weise haben wir nun die Maße für eine normale, enganliegende Mütze.

Wer jetzt aber lieber eine Mütze in Form einer Baskenmütze hätte, der gibt einfach bei

beiden Maßen  ein paar Zentimeter hinzu, je nachdem wie weit man die Mütze haben möchte.

 

Für den Mützenbund sollte man grundsätzlich ca. 2 cm vom gemessen Maß des Kopfumfangs,

abziehen und diese Maschen dann, nachdem der Bund fertiggestrickt ist, in letzter Reihe wieder

 zunehmen.

Bei einer Mütze die von oben nach unten gearbeitet wird dann umgekehrt,

d.h. in letzter Reihe vor dem Bund die Maschen für die 2 cm abnehmen.

 

Ab wann bei einer Mütze mit den Ab- bzw. Zunahmen begonnen werden sollte,

hm ja, das ist so eine Sache.

Eine grobe Faustregel hierfür wäre:

im letzten Drittel der Arbeit die Maschen abnehmen,

oder eben für eine Mütze von oben nach unten gestrickt:

im ersten Drittel der Arbeit die Maschen zunehmen.

Dies ist natürlich immer stark formabhängig und von daher, wie gesagt, nur eine kleine Hilfe.

 

Ab und an können beim Stricken mit einem Nadelspiel, am Übergang zwischen den Nadeln,

unschöne Löcher entstehen.

Diese lassen sich vermeiden, wenn man an diesen Übergängen einfach ganz normal weiterstrickt.

Also nicht versuchen, den Faden dort besonders eng zu ziehen oder die Maschen extra fest zu stricken.

Wer damit aber nicht klarkommt, kann versuchen, mit der 4. Nadel immer 2 - 3 Maschen

der folgenden Nadel zu stricken, bevor man wieder zur 5. Nadel wechselt.

Der Vorteil hier ist, dass auch bei dieser Methode, stets gleich viele Maschen auf den Nadeln liegen.

 

Gutes Gelingen!


 

 

 



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